böse spiele

manhunt

in meinen augen ist take2/rockstar so ziemlich die coolste spieleschmiede des planeten. worüber man bei anderen nur nachdenkt, setzt rockstar um und weil sie so absolut über-über-cool sind, gibt es alljährlich auf die fresse; sei es, weil man bei „gta: san andreas“ virtuellen sex haben konnte oder, wie bei „manhunt 2“, wo einfach ein komplettes spiel verboten wurde. das zweite mal in der geschichte grossbritanniens, nach „carmaggeddon“, in dem man fussgänger möglichst aggressiv und mit waffen gespickt über den haufen fahren sollte.

es hängt aber nicht nur an „rockstar“: videospiele zu verbieten ist eine gängige praxis, meistens aber geht der schuss gewaltig nach hinten los, denn das spiel kann theoretisch noch so beschissen sein; alleine, das es von irgendwas/irgendwem verboten wurde macht es bei den kids attraktiv.

in einem aktuellen bericht von „gamesradar.com“ wurden 10 spiele vorgestellt, die in diversen ländern aus dem verkehr gezogen wurden. als da wären:

10. „50 cent – bulletproof“, verbannt in australien, für slow-motion-konter-attacken, bei denen den zensoren zuviel blut floss. das spiel war aber so oder so bullshit.
9. „commandos – hinter feindlichen linien“, verbannt in deutschland, weil in einer mission alliierte auf nazis jagd machten. dort wurde das swastika (hakenkreuz) benutzt, deshalb landete es auf dem index.
8. „pokémon“(!), verbannt in saudi-arabien und das einzige spiel aus dem hause nintendo, das verboten wurde. weil: eine der karten soll anscheinend einen davidstern beinhalten. folge: zu zionistisch.
7. „the guy game“, verbannt in den usa. titten, bier, party, aber das war hier nicht das problem. eine der darstellerinnen entblösste sich im game, die war aber erst 17. folge: klage, spiel durfte nicht veröffentlicht werden.
6. „mercenaries“, verboten in südkorea. weil: spielbarer nordkorea-südkorea-konflikt. böse erinnerungen, folglich böses spiel.
5. „c&c generals“, verbannt in china. warum: es „besudele die ehre chinas und das der chinesischen armee“. ausserdem wurde das sprengen echter monumentaler bauwerke als zu gefährlich eingestuft.
4. „graw 2“, mexiko hatte was dagegen, weil: eine mexikanische stadt wurde fiktional überfallen, das war zu heiss.
3. „reservoir dogs“, geblockt in neuseeland. der film war tarantinos erstling und da schon erst ab 18. grund: „grausame szenen und extreme gewalt als unterhaltungsfaktor“. boing.
2. „marc eckos: getting up“. verboten in: australien. weil: graffiti ist ein verbrechen! ihr gehört alle in den knast!
1. „postal“. geblockt in: 13(!) ländern. weil: der hauptdarsteller ist einfach zu wütend und darf alles abballern, was sich bewegt.

whoa, was für geschichten. den ursprünglichen, englischen text gibts dort.

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