halo: kommt aus dem ghetto

das time-magazine, eine n.w.o.-zeitschrift laut texe marrs, hat dieser tage eine titel-story gemacht zu „halo“. der autor, namens lev grossman, ist aber überhaupt nicht gross in seiner berichterstattung, ganz im gegenteil. hier seine meinung, was er über videospiele und deren zocker denkt:

1) „es gibt eine unsichtbare subkultur in den usa. diejenigen, die dazu gehören, lieben diese mit einer einsamen, befremdeten und wenig ironische hingabe.“
2) „es ist zweifelhaft, ob viele menschen, die diesen artikel lesen, exakt oder annähernd beschreiben könnten, um was es bei halo geht.“
3) „die „bungies“(!), akribisch wie ein juwelier, bringen etwas zu den kindern, was die meisten menschen als ungesunde unterhaltung betrachten.“
4) „diese zuwendung wird durch den glauben bestärkt, dass videospiele kunstformen seien, was aber von der übrigen welt nicht so gesehen wird.“
5) „es besteht die möglichkeit, dass halo aus dem ghetto(!) herauskommen kann, um massenmarkttaugliches multimedia zu werden“.
6) „die „bungies“ kümmert es nicht. sie assozieren halo nicht mit anderen, respektierten medien. sie verkaufen genügend spiele und verdienen genug geld. sie sind glücklich in ihrem unsichtbaren geek-ghetto.“

[via]

grossman, grossman, was ist bloss mit dir los, man.

zu 1) in seinen augen sind zocker „einsame, entfremdete“ kreaturen, die keine ironie verstehen. das war bei seiner mutter am anfang auch so.
zu 2) wer wissen will, worum es bei halo geht, sollte es zocken oder zumindest bei wikipedia vorbeischauen. das hat die grossman-bitch nicht gemacht.
zu 3) die firma, die hinter halo steht heisst „bungie“ oder „bungie studios“. „bungies“ ist seine erfindung und die ist grottenschlecht. ausserdem: was ungesunde unterhaltung ist und was nicht definiert niemand, der lev grossman heisst und in dessen land lieber auf gewalt, blut und totschlag gesetzt wird.
zu 4) ob videospiele kunstformen sind ist ein streitthema. fest steht, dass spiele okami oder electroplankton oder auch final fantasy durchaus als kunstformen durchgehen könnten.
zu 5) der sollte sich mal den wecker stellen. halo war noch nie „ghetto“ und hat sich von anfang an verkauft wie geschnitten brot. es ist von beginn an „massentauglich“ gewesen.
zu 6) nach so einem artikel noch von „anderen respektierten medien“ zu sprechen ist das i-tüpfelchen. grossman hat ausserdem ein leichtes „ghetto“-problem, wie mir scheint. vielleicht hat er ja kürzlich aufs maul gekriegt. oder er verdient zu wenig geld. oder beides.

das nächste mal lieber die fresse halten, inkompetente kacksau.

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