review: dungeon hearts

Wir haben von Bart Verwijst (cosmocover.com) direkt eine Kopie von „Dungeon Hearts“ bekommen. Natürlich nicht ohne Hintergedanken: Wir sollen dazu eine Review schreiben. Wird gemacht! Jetzt.

:: intro

Auf der GDC 2012 ließ Publisher Devolver Digital diverse Indie-Entwickler ihre Ideen in einen Bus werfen. „Dungeon Hearts“ hat es dann geschafft tatsächlich umgesetzt zu werden, ein Hybrid aus Action und Rollenspiel, schwer beeinflusst durch japanische Vertreter des letzten Genres. Es sieht „Theatrhythm Final Fantasy“ nicht nur ähnlich, sondern spielt sich auch fast komplett so. Lest nun, warum genau.

:: story

Man beginnt eigentlich sofort mit dem Spielen, eine Geschichte wird währendessen kaum erzählt. Doch wie bei jedem RPG gibt es auch hier eine mysteriöse Einleitung, die sich im Original so liest:

„Four spirits race across the land, burdened with tragedy. Within each lies the specter of guilt and fear, which The Dark One bends to his will to enact his resurrection. They realize the deception too late as the promise of salvation turns to betrayal. A black wind washes over the planes, turning all to ash. As the fallen heroes face the engulfing void, a spark of hope clings to life. When the demon peered into their hearts to learn their secrets, so too did they learn his…“

Eigentlich war es das auch schon, was man wissen muss.

Es gibt also vier Helden (Ritter, Zauberer, Heiler, Bogenschütze), die jeweils einen speziellen Skill besitzen. Zusammen kämpfen sie mit Runen gegen das „Dunkle Eine“. Auferstanden aus Asche geht es nun darum, mehr über diesen Gegner herauszufinden und die Welt vor der ewigen Vernichtung zu bewahren.

:: grafik

Ist insgesamt eigentlich ganz nett gemacht. Auf einem modernen Bildschirm sieht das gestochen scharf aus.

Wer jedoch bunt nicht abkann, der wird hier wenig Freude haben.

Außerdem merkt man natürlich, dass das Game für zwischendurch und Tablets gedacht ist: Visuell erinnert das alles an ein 3DS-Spiel. Eine Super-Duper-Grafik wie aus einem „Crysis“ findet man hier nicht.

:: sound

Naja, vielleicht einer der Knackpunkte überhaupt. Das kann einem nach ein paar Minuten schon auf die Nerven gehen mit der Musik. Zum Glück lässt sich aber im Hauptmenü das alles wechseln. Die Frage ist halt, ob man das besser findet.

Die Sounds ansich: Nochmal naja. Es passt jedoch zum Spiel und wie es präsentiert werden möchte. Nervt aber auch manchmal. Macht jetzt aber nicht so viel aus.

:: gameplay

Es gab schon viele Spiele mit diesem Gameplay und es werden in Zukunft auch mehr werden. Das liegt an der Einfachheit: das Gesetz der 3.

Erstmal: Die Helden findet man ganz links, von rechts kommen die Runen. Mit immer höherer Geschwindigkeit. Die Gegner sind ungefähr mittig.

Ihr kombiniert immer drei Orbs (Runen) der gleichen Farbe, um eure Attacken zu steuern. Zusammen mit zufälligen Spezialrunen sind so auch schnelle Kombos möglich.

Manchmal erscheinen diese Orbs bereits so, dass ihr sie nur anklicken müsst. In anderen Fällen müssen diese sortiert werden, bevor sie aktiviert werden können. Das ist in 95% der Fall.

Einer Musik folgen, wie etwa in „Theatrhythm“, muss man hier nicht.

Es gibt am Ende ein paar Probleme mit diesem Gameplay: Man kann keine Pausen machen. Die Level steigen automatisch, ebenso die Geschwindigkeit. Gegner kaputtzukriegen dauert recht lange.

Außerdem gibt es noch graue Runen, die euch ruckzuck erledigen können, wenn ihr nicht schnell genug seid.

:: fazit

„Dungeon Hearts“ ist ein schnelles Arcade-Action-RPG für zwischendurch.

Die Grafik ist wie man es erwartet für ein portables Spiel. Der Sound ebenfalls, kann aber auf Dauer nerven.

Ein großes Plus ist der Speed, mit der das Game läuft.

Das nie endenwollende Gameplay ist ebenfalls ungewöhnlich.

Am Ende kann man gegen 40 Kreaturen „kämpfen“, sieben harte Bosse warten in den zehn einzigartigen Spielumgebungen.

Speichern und pausieren kann man das Game allerdings nicht. Außerdem berichten manche Spieler, dass man beim Verlassen des Games seine Fortschritte verliert. Hier sind also noch diverse Updates vonnöten.

„Dungeon Hearts“ ist jetzt erhältlich über Steam und kostet 2,99€.

grafik: 3 von 5
sound: 3 von 5
gameplay: 4 von 5

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