Archiv für die Kategorie „PlayStation“

screenshots: ps4-bonanza II

Wir verabschieden uns von der PS4!

Installing my birthday present (a day early :) ) #ps4

Ganz offiziell. Auch wenn sie pandemiebedingt wohl noch länger erhalten bleiben dürfte, als es Sony recht ist: denn nach wie vor ist die PS5 nicht wirklich im freien Handel erhältlich, obwohl sie im November, also vor vier Monaten schon, veröffentlicht wurde…

Wie könnten wir das besser tun als unsere letzten Screenshots vom PS4-Gaming über unsere hauseigene Galerie zu veröffentlichen!? Eben!

Ohne große Umschweife nun, hier die Übersicht:

„Detroit: Become Human“ (2018): 243 Screenshots/43MB
„Final Fantasy VII“ (PS4, 2015): 1326 Screenshots/244MB
„Final Fantasy VII Remake“ (2020): 484 Screenshots/118MB
„Death Stranding“ (2019): 438 Screenshots/102MB
„Tony Hawk’s Pro Skater 1+2 Remake“ (2020): 11 Screenshots/4,7MB
„Dark Souls III“ (2015): 18 Screenshots/11MB
„Ghost of Tsushima“ (2020): 188 Screenshots/46MB
„Cyberpunk 2077“ (2020): 778 Screenshots/203MB
„Dead Cells“ (2018): 38 Screenshots/8MB
„Sekiro: Shadows Die Twice“ (2019): 23 Screenshots/5,6MB
„Yakuza 0“ (2015): 976 Screenshots/272MB
„God of War“ (2018): 242 Screenshots/92MB

Wie immer bei unseren Galerien: wird gespoilert, dann weisen wir explizit in den jeweiligen Beschreibungen auch darauf hin. Ihr übernehmt dann selbst das Risiko, ob ihr mehr über das jeweilige Game herausfinden wollt oder nicht. 😉

Trotz langweiliger AMD-Architektur: die Bibliothek war auch dieses Mal wieder großartig! Wir bedanken uns herzlich bei allen Videospielfirmen, die es gibt! Und natürlich auch bei denen, die es heute nicht mehr gibt! <3

Bleibt gesund! Zocken nicht vergessen! Peace.


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skyrim: end-lich durchgespielt

„Und wieder ein Wanderer der die Stiefel meines Vaters lecken möchte. Gut gemacht.“ – Nelkir, Sohn des Jarls in Weißlauf

Nach knapp 180 Stunden Spielzeit haben wir kürzlich den monumentalen Rollenspiel-Titel „Skyrim“ („The Elder Scrolls V“) aus dem Hause Bethesda endlich durchgespielt. Der Titel lag fast exakt zwei Jahre in unserem Backlog der PS3 und während dieser Zeit kam der Begriff „On-Off-Beziehung“ unserem ambivalenten Verhältnis zum Game schon sehr nahe.

Ich habe den Hype 2011, als der Titel erschien, nicht mitmachen wollen, zudem hatte ich bislang keinerlei Erfahrungen mit Vorgängern gehabt. Da das Game eine jahrzehntelange Legacy v.a. im PC-Bereich vorweisen konnte, was ich hingegen nicht hatte, war das Spiel damals keine Option – zumal der unmenschliche Umfang von Anfang an klar war, ferner war das Spiel hoffnungslos verbuggt und wurde zu früh veröffentlicht. Manche Bugs wurden auch bis heute, in der finalen Version 1.9.x, nie behoben.

Dass ich es doch noch spielte ist zum einen der legendären Famitsu zu verdanken: hier kam das Game das erste Mal überhaupt als ein im Westen entwickeltes auf den perfekten Score 40 von 40. Zum anderen am Freundes- und Bekanntenkreis: ich bekam es empfohlen und es scheint wohl Spuren hinterlassen zu haben, dort im positiven Sinne. Es interessierte mich irgendwann persönlich wirklich, was das gewesen sein sollte.

Wir haben Screenshots der Statistiken am Ende des Durchlaufs angefertigt. Lasst uns diese nun in diesem Beitrag analysieren und etwas genauer besprechen.

// Allgemeines //

Skyrim PS3 - Allgemeines Tab1

Skyrim PS3 - Allgemeines Tab2

Skyrim PS3 - Allgemeines Tab3

Werwolfopfer: 2
Vampirismusheilungen: 1
Hälse gebissen: 4
Tage als Werwolf: 112
Tage als Vampir: 6
Orte entdeckt: 200
Verliese abgeschlossen: 87
Tage vergangen: 238
Stunden geschlafen: 28
Stunden gewartet: 169
Findlinge gefunden: 8
Gold gefunden: 339.961
Meistes Gold besessen: 101.243
Truhen geplündert: 1.478
Fertigkeiten verbessert: 713
Lehrbücher gelesen: 66
Nahrungsmittel gegessen: 880
Trainingseinheiten: 128
Bücher gelesen: 272
Pferde besessen: 3
Häuser besessen: 3
In Läden investiert: 0
Tauschgeschäfte: 2.481
Überredete Personen: 18
Bestechungen: 19
Einschüchterungen: 16
Krankheiten überstanden: 7

Generell lässt sich sagen, bis auf Gold, alles was hier vierstellig oder darüber ist, war und ist besessenes Gaming – über den Umfang und den Zeitaufwand hier macht man sich als Unbedarfter keine Begriffe.
Die Vampirismusheilung hier war absolut nötig, da ich Morthal und die Heilungs-Quest nie entdeckt hatte; ein Spielstand von fast 100 Stunden stand hier zur Debatte. Wir zockten „Skyrim“ vanilla, also ohne Addons. Wir verloren ohne Heilung Quests und kamen in keine Stadt, kein Dorf mehr rein, da wir nur noch feindselig angegriffen wurden. Das Game war unmöglich und nicht mehr spielbar.
Die Werwolf-Geschichte kommt ja automatisch durch die Gefährten-Quests in Weißlauf. Bis auf negative Kommentare von NPCs blieb das Game aber machbar. Tage waren hier irgendwann egal.
Warten wollten wir nie, aber wir mussten – z.B. wegen Öffnungszeiten von Geschäften. Völlig gaga. Geschlafen hätten wir auch nie, aber wir wollten wissen, was hier passiert, wenn man verheiratet ist (kein Scherz, ihr solltet wirklich heiraten. Es bringt neben Gold und Mahlzeiten auch einen NPC, der euch dauerhaft begleitet und hilft, manche sterben auch nie). Manchmal passte es auch einfach in den Flow des Spiels.
200 Orte entdeckt zu haben ist nicht normal, darauf waren wir am Ende ein bisschen stolz. Auch auf die Gesamtmenge des gefundenen Goldes. Sowie auf die entdeckten Fertigkeiten.

// Quest //

Skyrim PS3 - Quest Tab

Quests abgeschlossen: 118
Sonstige Ziele abgeschlossen: 269
Hauptquests abgeschlossen: 18
Nebenquests abgeschlossen: 25
Gefährten-Quests abgeschlossen: 6
Akademie-von-Winterfeste-Quests abgeschlossen: 10
Diebesgilden-Quests abgeschlossen: 18
Dunkle-Bruderschaft-Quests abgeschlossen: 27
Bürgerkriegs-Quests abgeschlossen: 1
Daedrische Quests abgeschlossen: 11
Questreihen abgeschlossen: 5

„Skyrim“ ist ein Open-World-Game par excellence und lässt einen was den Abschluss der Missionen betrifft völlige Freiheit. Zudem ist über den gesamten Spielverlauf nie so wirklich klar, was eine Haupt- und Nebenquest ist.
Questreihen außerhalb der Haupt- und Nebenquests sind in jeder großen Stadt zu finden und wirken irgendwie generisch: klar, die Story unterscheidet sich etwas und die Charaktere bringen auch unterschiedliche Eigenschaften, sowie Dialoge mit. Doch am Ende war es irgendwie immer das gleiche.
Eine Ausnahme bildeten die daedrischen Quests: sie gehörten IMHO zu den interessantesten. Hier war auch kein Muster erkennbar, wie man sie erreicht. Manchmal waren NPCs dafür zuständig, die man z.B. in Tavernen traf. In anderen Fällen spezielle Gegenstände. Gefunden haben wir lediglich 11 davon.
Auch hier lässt sich erneut festhalten: dreistellige Werte sind besessene Erfolge. „Skyrim“ zeigt sich hier als absolutes Hardcore-Game und ist gnadenlos.

// Kampf //

Skyrim PS3 - Kampf Tab1

Skyrim PS3 - Kampf Tab2

Menschen getötet: 964
Tiere getötet: 421
Kreaturen besiegt: 231
Untote getötet: 616
Daedra getötet: 32
Maschinenkrieger getötet: 94
Favorisierte Waffe: Ebenerzzweihänder des Sammelns
Kritische Treffer: 638
Schleichangriffe: 16
Überraschungsangriffe: 0
Gegner entwaffnet: 0
Prügeleien gewonnen: 9
Kaninchen geschlachtet: 1

Mein primäres Ziel war das Spiel durchzuzocken. Mir war dabei egal, was oder wen man töten muss und wie viele, um dieses Ziel zu erreichen.
Generell kann man auch hier wieder festhalten, dreistellige Werte sind Hardcore-Game-Material.
Je seltener ein Wert hier, umso seltener waren die Gegner auch über die viel zu große Welt verteilt.
Favorisierte Waffen hier waren zu 90% selbsterstellte. Die gefundenen seltenen Waffen waren zwar ganz geil was deren Eigenschaften betraf, hatten aber meist zu wenig Durchschlag.
Über eine einzelne Statistik hier habe ich mich nicht gekümmert, es kam wie es kam.

// Magie //

Skyrim PS3 - Magie Tab

Zauber gelerrnt: 45
Favorisierter Zauber: Heilung
Favorisierte Magieschule: Wiederherstellung
Drachenseelen gesammelt: 23
Worte der Macht gelernt: 36
Worte der Macht freigeschaltet: 20
Gelernte Schreie: 18
Schreie freigeschaltet: 8
Gemeisterte Schreie: 5
Schreie benutzt: 154
Favorisierter Schrei: Unerbittliche Macht

„Skyrim“ lässt SpielerInnen die komplette Freiheit über die Entwicklung des eigenen Charakters. Da ich die Spielweise eines Kriegers favorisiert hatte, mag dieser Tab etwas unterentwickelt erscheinen. Dennoch hat es mir zum Durchspielen ebenso gereicht, wie am Ende Erzmagier der Akademie zu werden.
Bei den Favoriten erkennbar ist: ich war viel zu häufig vom Tode bedroht, auch waren Tränke und Speisen zu oft Mangelware. Gezockt wurde durchgängig auf dem Schwierigkeitsgrad „Adept“, einer mittelschweren Einstellung.
Auch hier wieder: ein dreistelliger Wert ist ein Indikator für Manie. Hier zum Glück nur einmal der Fall.
Gekümmert hat mich dieser Tab während des Spielens wenig, ergo gibt es zu den Werten oder Angaben wenig mehr zu sagen.

// Herstellen //

Skyrim PS3 - Herstellen Tab1

Skyrim PS3 - Herstellen Tab2

Seelensteine verwendet: 117
Seelen gefangen: 254
Magische Objekte hergestellt: 39
Waffen verbessert: 1
Waffen hergestellt: 2
Rüstung verbessert: 5
Rüstung hergestellt: 3
Tränke gebraut: 546
Tränke benutzt: 987
Gifte gemischt: 99
Gifte benutzt: 10
Zutaten gesammelt: 883
Zutaten gegessen: 93
Nirnwurzen gefunden: 62
Flügel gerupft: 50

Unserer Meinung nach eine der wichtigsten Statistiken des Spiels. Es lohnt immer im Fertigkeitenbaum Skills zu leveln, die sich auf Waffen und Rüstungen beziehen, besonders wenn man als Krieger spielt. Doch selbst als Magier kann es von Vorteil sein, schwere Rüstungen tragen zu können.
Ohne Seelensteine keine Nutzung magischer Waffen!
Dreistellige Werte sind ein Indikator für zu exzessives Gaming. Sie sind zum Durchspielen hier nicht nötig, was man vorher jedoch nicht genau weiß, v.a. wenn man die Rollenspiel-Reihe nicht kennt.
Das letzte Drittel der Parameter hier hängt von der eigenen Spielweise ab und sind die am wenigsten relevanten dieses Tabs.

// Verbrechen //

Skyrim PS3 - Verbrechen Tab1

Skyrim PS3 - Verbrechen Tab2

Kopfgeld in Weißlauf: 5
Gesamtes Kopfgeld: 23.727
Größtes Kopfgeld: 2.579
Schlösser geknackt: 231
Taschen ausgeraubt: 59
Taschendiebstähle: 2.871
Gefängnisaufenthalte: 3
Tage im Gefängnis: 14
Strafen bezahlt: 13.005
Gefängnisausbrüche: 0
Diebstähle: 3.430
Angriffe: 127
Morde: 33
Pferde gestohlen: 3
Unerlaubtes Eindringen: 46

„Skyrim“ ist ein Spiel, das eigenes Handeln belohnt oder bestraft, als wäre es die Realität. Kopfgelder anzusammeln oder Morden ohne Grund ist nicht sinnvoll, es hat einfach viel zu viele negative Konsequenzen. Gefängnisaufenthalte beeinflussen zudem negativ das Leveln der eigenen Spielfigur.
Alle vierstelligen oder fünfstelligen Werte hier sind für die hohe Spielzeit im Normbereich und nicht weiter bedenklich. Kopfgelder können auch komplett aus Versehen auf einen gesetzt sein.
Alle dreistelligen sind wieder ein Indikator für Hardcore-Gaming. Man muss Gefallen an den krankhaften Vorgängen des Schlossknackens finden, sonst kommt man hier nirgendwo hin.
Wie die Werte hier jeweils verteilt sind hängt schwer vom eigenen Gameplay ab.

zockerseele.com-Fazit:

Zugegeben, „Skyrim“, ein Spiel aus 2011/2012 noch im Jahr 2018-2020 ernsthaft zu zocken mag ein bisschen unfair erscheinen. Dennoch findet man solch eine Gesamtqualität* und den Umfang von westlichen Entwicklerstudios eher selten. Zudem sind wir der Meinung, dass perfekte Scores auch seine Rechtfertigung haben müssen, egal wann man ein Spiel spielt. Das ist hier durchaus gegeben. Dafür spricht auch, dass der Titel für Nintendos „Switch“ erhältlich ist, eine Konsole aus 2017… Und es selbst heute noch für viele aktuelle GIFs und Memes im Internet verwendet wird. Die Zeitlosigkeit des Titels ist ein unbezahlbarer Faktor.
Auch die Grafik weiß heute noch zu überzeugen – besonders das Wetter (Polarlichter! Zwei Monde!) und die Tag-und-Nacht-Wechsel werden für immer in positiver Erinnerung bleiben, das ist teilweise schon Fotorealismus. Außer den groben Texturen und der vielen Wiederholungen der Untergründe ist uns nichts Negatives in Erinnerung geblieben. Die Animationen der Charaktere und Tiere sucht seinesgleichen, selbst heute noch.
Das Selbe gilt für die KI, v.a. der NPCs der Welt.
Der Soundtrack ist überragend, er tröstet über jegliche Unzulänglichkeiten des Titels hinweg, immer und überall. Das gilt sogar für die komplett deutschsprachige Synchronisation. Negativ anzumerken wären die Wiederholungen der NPCs hier, das nervte irgendwann. Zudem die Nutzung von selben Stimmen für komplett unterschiedliche Charaktere…

…wo wir bereits beim ersten negativen Aspekt wären – dem Überumfang des Spiels. Die Welt ist zu groß und die Charaktere zu zahlreich, hier blieb eine Mehrfachnutzung von Stimmen und Dialogen einfach unausweichlich.
Ein positiver Aspekt und gleichzeitig ein Riesenproblem ist die fast perfekte Immersion, also das Gefühl, wirklich Teil der Spielwelt zu sein – das Game saugt einen regelrecht ein und verleitet zum Komagaming (binge gaming). Es gab sehr viele Spielphasen, wo ich gemerkt habe, das Game ist zum Hauptteil des Tages geworden. Einzelne Sessions dauerten manchmal fünf Stunden oder sogar mehr. „Skyrim“ ist somit ein perfektes Beispiel des Realitätsersatzes; ein bedenklicher Gaming-Trend, der aber Jahre vor Veröffentlichung des Games bereits Einzug hielt. Eine VR-Version des Spiels zu veröffentlichen lag da sehr nahe – man braucht ja gar nicht mehr viel dazudichten. Doch daran wagen werde ich mich nicht, mir war das am Ende zu heftig.
Es gibt auch eigentlich überhaupt kein wirkliches Spielende: einen Abspann gibt es nicht. Bei den Quests in den Städten der unterschiedlichen Gilden gibt es Questreihen, die unendlich sind und nie aufhören. Wenn man das nicht weiß und im Internet darüber nicht recherchiert, ist das ein bottomless pit, eine Falle, in die man als Spieler nicht tappen sollte. Unausweichlich bleibt sie hier dennoch.
Für Fantasy-Lore-Games westlicher Prägung ist auch die Ernsthaftigkeit und die Brutalität der Erzählung nichts Ungewöhnliches. „Skyrim“ setzt aber auch hier leider negativ Messlatten. Einzig zwischen den Zeilen der vielen Dialoge erkennt man manchmal eine gewisse Ironie und ein bisschen Witz. Insgesamt aber ist das alles zu steif, zu brutal, zu gnadenlos. Warum es in unseren Breitengraden ab 16 Jahren erhältlich sein soll, erschließt sich mir nicht. Ich konnte am Ende nicht mehr zählen, wie viele Menschen, Vampire, Oger und Tiere ich brutal abgeschlachtet habe, oft dann mit Finishing Move am Ende in Zeitlupe. Und dann noch die vielen Plünderungen der Leichen inklusive Ausziehen bis auf deren Unterwäsche im direkten Anschluss. Ich habe es nicht ganz verstanden. MADE IN USA halt.
Weiter oben haben ich die *Gesamtqualität des Spiels erwähnt. Die ist insgesamt mit der Version 1.9.x positiv zu bewerten, doch auch heute noch hat das Game zahlreiche Bugs. So hatte ich bei meinem Durchlauf Komplett-Freezes des Games, wenn ich mit dem Pferd durch die massive Spielwelt geritten bin. Oder bei den vielen Wechseln innerhalb von Dungeons. Hier half nur ein Zurücksetzen der Konsole – mir ist kein Game bekannt, wo ich das zu PS3-Zeiten machen musste. Auch verliert man stundenlangen Spielfortschritt. Am Ende muss ich zwischen 10 und 20 Spielstunden auf diese Weise verloren haben. Temporär verschwinden Charaktere auch einfach in der Spielwelt. Oder mein Charakter konnte sich nicht entschließen, ob er auf dem Pferd sich sitzend oder stehend fortbewegen will. Oder die Kamera merkte sich nicht, wo sie war, nachdem man auf die Karte geschaut hatte. Überhaupt keinerlei Minikarte war ein Nogo, was ich oft verflucht habe. Oder, oder, oder…
Man mag auch die massive Spielzeit als negativen Faktor anbringen: ich bin der Meinung, kein einzelnes Videogame sollte fast 200 Stunden dauern müssen. Und ich habe mich wahrlich nicht langsam durch die vielen Hundert an Missionen bewegt. Im Internet gibt es auch viele Posts, die anbringen, die Spielwelt sei einfach zu groß. Und das Game treibe einen permanent an den Rand des Burnouts. Tatsächlich hatte auch ich das Gefühl, sich hier durchzuschlagen bedeutet eigentlich mehr Arbeit als Gaming. Wenn ich zurückdenke an 2011, das war vor neun Jahren, bin ich froh heute mehr zu arbeiten und Geld verdienen zu können als damals und weniger zu zocken. Es muss noch viele weitere Games geben, die ähnlich designt sind. Am Ende hatte ich zwar nicht das Gefühl, die Zeit hier sei komplett verschwendet – doch viele Missionen sind einfach immer das Gleiche, viel zu repetitiv und auch überhaupt zu lange; es ergab einfach keinen Sinn immer noch eine Mission und dann eine weitere und dann noch eine draufzusetzen. Es wirkte künstlich in Längen gezogen. Und das permanent.

Alles in allem bin ich bedient mit „The Elder Scrolls“: es erfüllt mich mit Gamer-Stolz, dass ich es gepackt habe am Ende. Doch ich werde keinen weiteren Teil mehr zocken. Die Langsamkeit hier drin mag Teil der uralten Reihe selbst sein, ist aber absolut nicht mein Ding und auch nicht mehr zeitgemäß. „Skyrim“ war für mich ein Spiel der 80er des vorherigen Jahrhunderts mit zeitgemäßer 3D-Grafik und bombastischem Soundtrack. Alles viel zu stressig. Und viel zu ernst. Das Leben ist hart genug und viel zu stressig, ein Äquivalent in Videogame-Form brauche ich persönlich hier nicht.
Eine explizite Empfehlung gibt es von uns für Menschen, die bisher keinerlei Videospiel-Erfahrung haben und einen Einstieg wünschen. Gründe hierfür sind das Genre selbst, weil der Hersteller Bethesda sowohl die Open-World, als auch das Fantasy-Genre (westlicher Prägung) im Rollenspiel-Stil hier fertig definiert hat. Um die Kultur, Geschichte und Mentalität des Westens zu verstehen, braucht man eigentlich nicht mehr als „Skyrim“. Ferner sind 200 Spielstunden für heute 11€, wenn man das Game gebraucht kauft, auch absolut unschlagbar für Einsteiger. Über Wiederholungen werden die sich während des Spielens allerdings genauso beschweren wie über lästige Fehler.

„Früher war ich auch ein Abenteurer. Aber dann habe ich einen Pfeil ins Knie bekommen.“ Dauerbrenner aller Wachen in Himmelsrand


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ps5: teardown. offiziell.

Cleverer japanischer Schachzug:

Sony hat in einem hauseigenen Video die noch gar nicht erhältliche PS5 von einem internen Ingenieur auseinandernehmen lassen. Und damit Amateur-YouTube-Möchtegern-Mechanikern und kommerziellen Webseiten wie z.B. ifixit.com bereits einen Monat vor Veröffentlichung den kompletten Wind aus den Segeln genommen.

Die Entscheidung muss ihnen nicht einfach gefallen sein. Doch unserer Meinung nach genau richtig.

Was zum Vorschein kam überrascht eigentlich nur in der Größe: die Konsole ist in den Ausmaßen so groß wie ein halber erwachsener Japaner!11 Und damit wird es schwer in vielen Wohn- und Kinderzimmern einen adäquaten Platz für den Platzfresser finden zu können.

Der Rest ist hauptsächlich Plastik wie bei der PS4 und auch das Mainboard sieht dem des Vorgängers sehr, sehr ähnlich. Wie die Kompatibilität zu den alten Konsolen, so verwundert das nicht, ist aber eben auch der Weg, der ab der PS4 eingeschlagen wurde und wo Sony wohl nicht mehr zurück will. Wir erinnern uns: die PS3 war im Design und der Hardware einmalig und kostete Sony 1000$, während man sie versuchte 2007 unter Wert für nur 599$/599€ an die Konsumenten zu bringen…

Durch den Teardown wird auch sichtbar, warum sie so gigantisch anmutet: es liegt an der Kühlung. Zwar ist uns nicht ganz klar, was mit hier mit „Leistung wie in einer Dampfkammer“ gemeint ist, vielleicht ist es auch nur schlecht übersetzt. Doch alleine der Kühlkörper aus Aluminium(?) dürfte für 15-20% des inneren Platzverbrauchs verantwortlich sein.

Und: die Forschung für das japanische Konsolenflagschiff lag diesmal nicht auf der CPU oder der GPU, sondern wie man die Leistung durch diese Kühlung eigentlich sicherstellen soll. Und das ist kompliziert gelöst hier und auch nicht ganz ungefährlich: sie erfolgt durch Flüssigmetall! Das ist schon extrem abgefahren. Terminator T-1000 stuff in action right here! Für die Forschung hat der Konzern Sony zwei Jahre investiert. Das wird sogar im Video erwähnt, die Patente dazu findet man hier.

Wir hoffen ihr habt Spaß mit dem Video und don’t try this at home! Wenn ihr überhaupt eine abbekommt, den Vorverkauf haben die Japaner nämlich leider versemmelt.


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preview: ps5

Im offiziellen Onlineevent hat Sony Ende letzter Woche nun endlich die PS5 enthüllt und wir müssen zugeben, designtechnisch ist das schon ein Schmuckstück:

Wenngleich wir uns Zockerseelen weltweit nicht zutrauen, eine weiße Konsole so behandeln zu können, dass sie weiß bleibt. XD Ganz zu schweigen vom Controller…

Was auffällt am Ende der Präsentation ist, dass das Ultra HD Blu-ray-Laufwerk kein Standard mehr darstellen wird: gleich zum Start weg gibt es die Konsole nämlich wie wir sie kennen und lieben mit Laufwerk, sowie in einer „Digital Edition“ komplett ohne. Asymmetrie für die „klassischen Fans“ unter uns, Symmetrie auf Seiten der Hardware für die „New Kids“. Wer’s braucht, ne!?

Schuldig geblieben ist man nach wie vor den konkreten Preis. Wird aber definitiv über 400€ in Europa liegen, es wird gemunkelt eventuell sogar irgendwo bei 670€. Das liegt aber an einem jüngeren „Preis-Leak“ auf Amazon, der inzwischen dementiert wurde. Wir wissen es einfach nicht genau.

Schaut man unter die schöne Haube müssen PlayStation-Fans auf die Zähne beißen: auf dem Papier hat die neue „Xbox Series X“ nämlich definitiv mehr Power. Bei der CPU sind’s 300MHz mehr, beim Grafikchip, der GPU, sogar fast 1,7 Teraflops(!). Jede Marketing-Meldung, die hier euch etwas anderes erzählen mag – kompletter Bull$hit! Leider.

Ab Weihnachten gibt es die neue PS5 beim Elektronikfachhändler eures Vertrauens. Und in begrenzter Stückzahl.

Werdet ihr sie kaufen? Ja und Nein – beides ab die Comments, die Diskussionen sind hiermit eröffnet! 🙂


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screenshots: ps4-bonanza!

Auch die Lebenszeit der PS4 neigt sich (leider) dem Ende zu, Ende 2020 soll mit der PS5 bereits der Nachfolger veröffentlicht werden.

Mehr als das Logo dazu ist bisher visuell nicht bekannt, hardwareseitig soll die Konsole allerdings teurer werden: aktuell hohe Chippreise und eine standardmäßig verbaute SSD werden ihren Teil zu dieser Rechnung beitragen, Gerüchten zufolge wird die Herstellung mindestens 470$ kosten (zum Vergleich: die PS4 hat Sony lediglich 381$ zum Start 2013 gekostet).

Es war daher ein logischer Schritt für uns, die PS4-Zeiten mal ein bisschen Revue passieren zu lassen und so haben wir unsere hauseigene Photo-Galerie mit weiteren Sets bestückt.

Unsere PS4-Screenshot-Bonanza vor dem Upload in unserem KDE-Ordner
Oben: Unsere PS4-Screenshot-Bonanza vor dem Upload im KDE-Ordner

Eine Bevorzugung, was wir veröffentlichen, gab es nicht, primär ist es eine Bestandsaufnahme, was in unseren heiligen zockerseele.com-Hallen eben auf der PS4 gezockt werden konnte zwischen 2013 und 2020. Wir sind sogar ein bisschen stolz darauf: denn wir haben gemerkt, je älter wir werden, umso mehr Zeit fordert das 0815-Leben und umso weniger bleibt uns für unser liebstes Hobby: das Zocken selbst. T_T

Es finden sich natürlich ein paar schöne Exklusiv-Titel darunter, wie z.B. „Horizon Zero Dawn“ oder auch „Bloodborne“. Doch auch hier hatten wir keinerlei Präferenz. Am Ende kam irgendwie heraus, dass wir dann doch mehr Titel gespielt, und auch durchgespielt hatten, die einfach für Konsole und weniger für den PC veröffentlicht wurden. Ist also durchaus noch eine Existenzberechtigung für Konsolen da in heutigen Smartphone-Zeiten! 😉

Hier die nun erhältlichen Titel inklusive Anzahl und Dateigrößen in der Übersicht:

„Deus Ex: Mankind Divided“ (2016): 38 Screenshots/11MB
„TEKKEN 7“ (2017): 31 Screenshots/11,3MB
„No Man’s Sky“ (2017): 88 Screenshots/28MB
„Child of Light“ (2014): 77 Screenshots/23,2MB
„Kingdom Hearts III“ (2019): 193 Screenshots/47,7MB
„Horizon Zero Dawn“ (2017): 193 Screenshots/56,5MB
„FIFA 20“ (2019): 395 Screenshots/115,3MB
„Bloodborne“ (2015): 47 Screenshots/14,9MB

Die PS4 machte es Gamern so einfach wie nie zuvor Screenshots und Videos in Echtzeit aus Spielen zu speichern, hatte doch sogar der Controller eine eigens belegbare Taste dafür bekommen, die SHARE-Taste, zu finden links vom Touchpad. Wir erwähnen zur Vorsicht trotzdem, dass diese nach wie vor Eigentum der jeweiligen Hersteller sind, die wir im Teaser zu den einzelnen Sets auch immer angeben.

Für uns war es darüberhinaus auch wichtig, unsere virtuellen Erkundungen irgendwie besonders festzuhalten, wie auch schon in früheren Zeiten, denn wenn eine Konsolengeneration zu Ende geht, fragt man sich schon, was von den Erfahrungen übrig bleiben wird.

Wir sind zum Schluss gekommen, dass erstens die PS4 die wohl kommerziellste und auch der PC-Architektur am nächsten stehende PlayStation überhaupt war. Daran war zum einen der Kombiprozessor Jaguar von AMD Schuld und zum anderen das komplett ausgewechselte Management, das mit den Misserfolgen der PS3 in Verbindung gebracht wurde (alles, alles Gute, Kutaragi-San!). Aktuell wird die PS3 aus vielerlei Gründen, die wir auf Anfrage gerne näher erläutern, aber schon alleine wegen der Abwärtskompatibilität zur PS2 und PS1 für uns „die letzte richtige PlayStation“ bleiben.

Zweitens hat diese Nähe zur PC-Architektur gerade zu einer „Explosion“ der Indie-Titel geführt, was wir hier sehr begrüßt haben. „Transistor“ und „Dead Cells“ sind hier leuchtende Beispiele, die wir auch nach mehrmaligem Durchspielen gerne in Erinnerung behalten werden.

Drittens sind wir mit der PS4, wie auch allgemein mit dem PC als Spieleplattform (hier wahrscheinlich sogar zeitlich etwas früher), in die Bereiche des Photorealismus in Videogames vorgerückt. Positiv angemerkt sei hier „Gran Turismo Sport“, „No Man’s Sky“ und „God of War“. Mit „God of War“ heben wir auch ein Spiel explizit hervor, dass durch exzellentes Storytelling, einer ausgeklügelten Spielmechanik, und einer für dieses Genre ungewohnten Spieltiefe „für ewig“ in die Annalen der Videospiele eingehen wird; da lehnen wir uns gerne auch ein wenig aus dem Fenster für. Und diese Leistung von einem mittelgroßen Indie-Studio! Respekt!

Viertens: wo kamen diese viel zu häufig in Games verwendeten Farben Pink und Lila die gesamte Lebenszeit über her!? o.O

Es bleibt also noch Luft nach oben. Wir wollen auch mit der PS5 mindestens das drehbare farbige Logo am Gerät zurück. Und wünschen der 9. Konsolengeneration nur das Beste! Doch irgendwie haben wir im Gefühl, es könnte die letzte sein: denn mittlerweile hängt über allem „die Cloud“, egal wie wir Zockerseelen das finden mögen.

Viel Spaß mit den Screens! Eventuell folgt im Laufe des Jahres noch ein Teil II!

Wir sind draußen. Vielen Dank für’s Lesen!

Und auch nach 15 langen Jahren zockerseele.com wie immer unsere letzte Anmerkung: Zocken nicht vergessen! Peace.


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screenshots: mehr als 3000 zum abschied der ps vita

Seit Ewigkeiten angekündigt. Nun endlich online: unsere Screenshot-Galerien zur PS VITA sind fertig! Yay!

Hat nur mehr als zwei Jahre gedauert! 😀

Unsere PSVITA

Ihr findet nun hochwertige und einzigartige Schnappschüsse zu folgenden Games, die wir zocken konnten (Jahreszahlen in Klammern der PAL-Veröffentlichung):

„Bastion“ (2015): 23 Screenshots/2,9MB
„CHAOS;CHILD“ (2017): 520 Screenshots/53MB
„Danganronpa: Trigger Happy Havoc“ (2014): 345 Screenshots/42,4MB
„Danganronpa 2: Goodbye Despair“ (2014): 984 Screenshots/126,2MB
„Danganronpa V3: Killing Harmony“ (2017): 219 Screenshots/31,7MB
„GRAVITY RUSH“ (2012): 27 Screenshots/2,6MB
„Mortal Kombat“ (2012): 98 Screenshots/9,5MB
„Odin Sphere Leifthrasir“ (2016): 6 Screenshots/0,73MB
„Persona 4 Golden“ (2013): 102 Screenshots/12MB
„Secret of Mana“ (2018): 51 Screenshots/7,7MB
„Soul Sacrifice“ (2013): 3 Screenshots/0,3MB
„STEINS;GATE“ (2015): 148 Screenshots/17,2MB
„STEINS;GATE 0 (2016)“: 195 Screenshots/22,1MB
„Toukiden 2“ (2017): 385 Screenshots/43,6MB
„XCOM Enemy Unknown Plus“ (2016): 5 Screenshots/0,4MB
…und zur Konservierung am Ende sogar ein paar des PlayStation Store der PS VITA-Konsole: 4 Screenshots/0,6MB

Wie immer auch hier ein kleiner Warnhinweis: die Galerien enthalten Spoiler. Nicht überall, doch wir wissen einfach nicht mehr wo genau. Die Wahrscheinlichkeit einen Screenshot direkt aufzurufen, der euch das Spielerlebnis versaut, mag gering sein, doch es gibt sie.

Wir verabschieden uns von dieser Hardware und ziehen den Hut: hardwaretechnisch erste Sahne; absolut nicht wirtschaftlich und daher ein Top-Nischenprodukt; Potenzial, das softwareseitig nie ausgereizt wurde; allerletztes Handheld-Experiment von Sony; kommt nicht mehr wieder.

Wir hatten in den drei Jahren eine gute Zeit! zockerseele.com sagt danke, danke, danke!!


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R.I.P. PSVITA!

Offiziell ist die PSVITA mausetot, Sony beendete die Unterstützung offiziell zum März wie vorher angekündigt ebenso wie für die Supercomputer-PS3. Seitdem haben beide Konsolen keinerlei PSN-Anbindung mehr. Und es sollte eigentlich auch keine Berechtigung mehr geben für OFW-Updates.

Was unsere zockerseele.com-PSVITA jedoch nicht davon abhielt heute ein Popup zu bringen und sich das „offizielle Update 3.71“ zu ziehen:

Unsere zockerseele.com-PSVITA zieht sich das offizielle FW-Update 3.71

Wie immer bringt dieses Update keinerlei Neuerungen, wie immer dient dieses lediglich der Abwehr von „Hacking-Versuchen“ der Konsole (in diesem Fall genannt „Trinity“), wie immer macht sich das japanische Traditionsunternehmen mit solchen Moves komplett lächerlich: nicht nur ist es dafür ja jetzt wohl mindestens vier Monate zu spät.

Sie sollten endlich auch mal loslassen können und insbesondere die PSVITA war den Japanern kaum einen Aufwand mehr wert schon wenige Monate nach Veröffentlichung der Hardware 2012. Was wir von zockerseele.com ihnen auch für immer übel nehmen werden bei unserer PS-Zockerehre.

Sei’s drum, wenn ihr noch offiziell die Konsole spielt, und Gründe wie gute Spiele gibt es mehr als genug, dann kommt ihr um das Update nicht herum.

Requiescat In Pace PSVITA, 2012-2019!

P.S.: Wir haben unser Versprechen aus 2017(!) nicht vergessen, immer mal wieder updaten wir nämlich unsere Galerie, auch wenn hier keine neuen Blog-Beiträge gepostet werden: surft einfach https://zockerseele.com/photos/ und schaut mal rein!

Hier werden diesen Sommer auch noch fast 400MB exklusive Screenshots sortiert nach Game aus unseren besten PSVITA-Zeiten landen, also stay vita summer tuned! Und so! 😀


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20 jahre playstation

Was wir hier sehen ist meine allererste PS1, die ich mir damals, 1998, von meinem hart ersparten Geld mit nur 16 Jährchen gekauft habe:

Diese Konsole wurde gechippt damals, mit meinem eigenen Vater zusammen eingelötet. War ein geiler Moment meiner persönlichen Familiengeschichte und der Start für mich raus aus meinem „Elternkerker“.

Diese Konsole war, genauso wie mein GameBoy damals, MADE IN JAPAN.

Solche Hardware ist heute kaum noch erhältlich.

Zu meinem Erstaunen funktionieren beide Konsolen auch heute noch, den GameBoy habe ich 2014 restauriert und wieder lauffähig gemacht, diese PS1 hier musste ich dieses Jahr aus dem Keller holen, um meine PS1-Spielstände auf eine PS3 zu bringen.

Das war gar nicht einfach, da man die Memory Cards zuerst von der PS1 auf die PS2 schieben muss und dann danach die Spielstände über diese und(!) einen separaten USB-Adapter auf die PS3 bringen muss. War ein etwas komplizierterer Task, aber hat diesen Sommer auch Spaß gemacht.

Mit diesen Photos und dieser kurzen Anekdote aus meinem Zockerseele-Leben möchte ich mich für 2018 von zockerseele.com verabschieden.

Es war ein verzocktes Jahr, aber am Ende bin ich Retrozocker geblieben und zocke lieber, als hier zu schreiben.

Alles Gute zum 20. Geburtstag, PlayStation! <3

P.S.: Trust the girls! 😉

[Update I, Frühjahr 2019]

Witzigerweise flog mir kürzlich beim Aufräumen der Original-Kassenbeleg(!) entgegen:

PS1 Kassenbeleg mit Gran Turismo

Zu sehen ist tatsächlich der Kauf über ein bekanntes Elektronik-Verkaufsgeschäft am 13. Oktober 1998 gegen 11:00.

Neben der Konsole kann ich mich erinnern, dass ich „Gran Turismo“ als Starttitel gleich dazugekauft hatte, weil es mein erstes PS1-Game war; auch diesen Titel findet man auf dem Bon. 🙂

Bei dem ganzen anderen Zeug, Abzüge und Zusätze, ging wohl noch irgendwie eine Memory Card mit.

1998 gab es den Euro noch nicht, folglich sind hier DM aufgelistet. Für mein Geburtstagsgeschenk mit 16 gingen 390DM weg, das sind heute ca. 195€.

Krasse Gefühle hier! 21 Jahre PlayStation sind das jetzt bei mir! o.O


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screenshots: persona 5

Wer in der heutigen Zeit nach einem perfekten Videospiel sucht, wird nicht mehr fündig. Im Kern wurden alle Eskapaden auf PC und Konsole auch bereits gemacht, alles ausprobiert, bis ins Kleinste. Mobile Games für Smartphones und Tablets sind zwar noch (sehr selten) innovationsreich, aber technisch nie wirklich weit entwickelt. Müssen wir nicht abnicken, es war der Lauf der Zeit.

Wie glücklich können wir sein in einer goldenen Videospiel-Ära gelebt zu haben! 🙂

Videogames wie „Persona 5“, die uns 160 Stunden Spielzeit für den Abspann abverlangen, zumindest in meinem persönlichen Fall, haben zeitlich eigentlich keine Berechtigung mehr. Trotzdem hat uns die optische Präsentation, die Story, das Thema, die Nebenquests und auch die Charaktere dermaßen an die PS4 gefesselt, dass wir einfach nicht umhin konnten, das atemberaubende JRPG entsprechend unserer Weise zu huldigen.

Nachfolgend ein Teaser und der Link zu unserer internen Galerie an Screenshots aus „Persona 5“:

50 Screenshots, Teaser-Images aus „Persona 5“, via unserer internen Online-Galerie.

Ist nicht nur als Huldigung, sondern auch als Teaser für einen Kauf gemeint: sie zeigen lediglich Charaktere und Story-Elemente bis zum Ende des ersten Palastes. Vielleicht also vom Zeitraum her die ersten 20 Spielstunden. Da das Spiel allerdings keine Screenshots zulässt, zu hoch war die Reputation und das Erbe dieses tiefgründigen Rollenspiels in Japan, entsprechend rar, ohne Frage.

Es hat wahnsinnig Spaß gemacht!

Eigentlich hat uns mehr gewundert, wie man solch einen Umfang tatsächlich heute noch anbieten kann, das ist Wahnsinn.

Doch „Persona 5“ hat uns an die „gute alte Zeit“ erinnert, als wir noch mit Freunden zusammen saßen und kaum was verstanden mit 11 Lebensjahren oder so und wir noch bei Hotlines anrufen mussten, weil wir aus virtuellen JRPG-Wäldern nicht mehr alleine herauskamen.

Wer sich ein perfektes Bild machen möchte, wie es früher war und welchen Umfang v.a. PlayStation-Games aus Japan hatten; wer wirklich wissen will, warum wir Stöppkes Nippon lieben gelernt haben; wer auf eine zeitgemäße Story besteht, in der (japanischer) Zeitgeist, Politik und Mentalität haarklein erklärt werden; wer ein optisch bombastisches Feuerwerk möchte; und auch die entsprechende spielerische Herausforderung sucht; kauft dieses Game! Wir sind nicht 100% sicher, doch diese Zeiten werden wahrscheinlich nicht mehr wieder kommen. Der Titel war wichtig, v.a. für Zockerseelen, die mittlerweile Ü30 sind.

Danke Atlus!


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trailer: la-mulana ex

Vor Ewigkeiten, ganzen 7,5 Jahren, um genau zu sein, hatten wir mal einen Beitrag zu „La-Mulana“ gemacht. Das war bisher der einzige, es wurde wohl auch nie bei uns veröffentlicht und nur für den PC zu haben.

So richtig durchstarten in westlichen Regionen konnte der 2D-Sidescroller bis heute nicht. Doch es steht ein Remake ins Haus, mit einem „EX“ am Ende des Titels. Und er kommt immerhin auf NTSC-Maschinen: Im Januar 2015.

Schaut oben im Trailer, ob das was für euch ist. Übrigens sieht es wohl auch so aus, dass es irgendwann mal einen 2. Teil geben soll. Dafür sammelte man in der Vergangenheit bei Kickstarter.


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screenshots (II): resident evil revelations 2

screens: resident evil revelations 2

„Resident Evil: Revelations 2“ wird gut, keine Frage. Das zwischen dem fünften und sechsten Hauptteil der Serie angesiedelte Survival-Horror-Adventure beglückt uns heute mit brandneuen Grafiken:

9 screens, „Resident Evil: Revelations 2“, via allgamesbeta.com.

Es gibt nur ein riesiges Problem: Capcom wird das alles in Episodenform veröffentlichen. Insgesamt vier einzelne Teile.

Diese Entwicklung finden wir besorgniserregend und ist auch nicht wirklich unterstützenswert. Es gibt kein Argument, dass bei einem Videospiel hierfür sprechen würde. Der Witz bei einem Game ist doch, auf altbackene Fernsehgewohnheiten zu verzichten und nicht diese zu adaptieren. Das war vor 10, 20 Jahren nie der Fall. Zu allem Überfluss wird man das Komplettpaket erst kaufen können, wenn alle Teile bereits erschienen sind. Völlig. Sinnlos.

Was soll’s ist RE, eine Ca$hkuh von Capcom. Wieso sollte ihr ein anderes Schicksal beschieden sein?

Los geht’s am 18. Februar in der EU.


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exklusiv: ps4: sieht jetzt wie ps1 aus

Zum 20. Geburtstag der PlayStation hat sich das gute alte Sony etwas ganz Spezielles einfallen lassen:

Eine limitierte PS4 im Style der ersten PlayStation aus 1994.

Das gute Stück ist auf 12.300 Exemplare limitiert und soll 499€ kosten.

Wo man das kaufen können soll, lässt Sony hingegen völlig offen. Zumindest ist mir beim Überfliegen jetzt nichts aufgefallen.

[via]

Wer eine für uns sichern möchte, nur zu! Ich kann mit Sicherheit behaupten, dass es ohne eine PlayStation kein zockerseele.com geben würde.


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scans: metropolis defenders

Für Strategen:

scans: metropolis defenders

„Metropolis Defenders“ lässt euch das Kommando über eine Stadt übernehmen, die gegen dämonische Riesentitanen kämpft.

Klingt doch famos, hier die ersten Scans dazu:

2 scans, „Metropolis Defenders“, via gematsu.com.

Erschien erst diese Woche in der Famitsu.

Bisher wurden zwei Charaktere bestätigt: Lovelock und Touwa, die sind auf dem zweiten Scan zu sehen. Ein Datum existiert hierfür noch nicht.


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special: was war in 20 jahren playstation wirklich populär?


(c) zockerseele.com/photos/

Das ist eine massive Liste, im Kern sind es mehrere:

10,000 Japanese users surveyed in list of most popular PlayStation games, via gematsu.com.

10.000 PlayStation-Nutzer stellten sich diversen Befragungen:

Populärste Spiele, seit es die PlayStation gibt?

Populärste Spiele von 40-Jährigen, seit es die PlayStation gibt?

Populärste Spiele von Tennies, seit es die PlayStation gibt?

Die bewegendsten PlayStation-Spiele, die noch besser als Bücher oder Filme sind?

Die aufregendsten/erfrischendsten Spiele?

Aufregendste Spiel von Männern?

Aufregendste Spiele von Frauen?

Was sind die Spiele, von denen man sich am liebsten ein Remake wünscht?

Das Selbe in grün, nur von Männern?

Ebendies von Frauen?

Also 10.000 Menschen für so etwas zu kriegen ist enorm. Und da die PlayStation ja nun 20 ist, war das gar nicht mal schlecht. Vielleicht das Repräsentativste, was es dazu gibt!

Denn: Wurde offiziell von Sony durchgeführt. Chapeau.


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scans: yakuza zero

scans: yakuza zero

Über neue Teile der Mafia-Saga „Yakuza“ zu berichten ist immer schwierig. Das primär an den japanischen Markt gerichtete Spiel wird eben meist nur dort gehypet. Zu uns dringen allerhöchstens Scans wie oben, wo wir nur sehr wenig verstehen und findet sich mal ein Trailer, verstehen wir das auch nicht.

Das ist schade und gehört eigentlich geändert. Aber wir können Sega natürlich nicht vorschreiben, wie sie was zu promoten haben. In jedem Fall würden wir es gut finden, kämen lokalisierte Informationen zu uns. Derzeit gibt es nicht mal einen Wikipedia-Eintrag zu „Yakuza Zero“.

Anyway. Zwei brandneue Scans, bitte sehr:

2 scans, „Yakuza Zero“, via staticflickr.com.

Wir wissen nach wie vor von keinem Termin. Wir reichen das aber wie immer nach, sobald es was gibt.


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